![]() |
|||||||||||||||||
|
| News - Grazrodeo die zweite, Pappboot die erste! | |||||
![]() |
Wer am Abend des 30. Juni am Grazer Gasthaus Schilling vorbei kam, konnte eigentlich kaum den bunten Haufen Sportler, Organisatoren und Schaulustige übersehen, die mit Siegerehrung und Pasta den zweiten Teil der österreichischen Staatsmeisterschaft im Kajak Freestyle ausklingen ließen. Der Wettkampf, welcher eigentlich an der Welle unter der Grazer Hauptbrücke stattfinden sollte, wurde kurzerhand auf Grund zu hoher Wasserstände an die Radezkybrücke verlegt, wo am Samstag Vormittag die Vorläufe aller Klassen vonstatten gingen. Schon während der Vorlaufe der Kajakfahrer allerdings herrschte am Ufer der Mur emsiges Treiben. Pappkartons wurden geformt beklebt und bemalt. In kleinen Gruppen standen die Baumeister zusammen um ihren Bootsformen den letzten Schliff zu geben und die Pappgebilde schwimmfähigs und möglichst robust für das lang erwartete Teva Pappbootrennen zu gestalten. Dabei ging es vor allem darum am längsten der nassen Mur zu trotzen und geschickter als alle Konkurrenten durch die Welle unter der Radezkybrücke zu manövrieren. Gegen Mittag liefen der Reihe nach alle Pappboote vom Stapel und sorgten für große Begeisterung bei den zahlreichen Zuschauern, die den wagemutigen Kapitänen am meisten dann zujubelten, wenn das Boot schon nach den ersten Metern gesunken war und die Besatzung den restlichen Kurs schwimmend zurücklegen musste.
Ebenfalls wie beim ersten Graz Rodeo machte der Vizeweltmeister mit einem souveränen Finallauf klar, dass er sich nicht so einfach auf die Plätze verweisen lässt.
Csonka holte den Sieg vor Österreichs erstem Staatsmeister im Kajak-Freestyle Daniel Herzig, der vor heimischem Publikum kaum mehr zu bremsen schien, und Simon Strohmeier aus München.
Text: Simon Strohmeier |
|||
| nach oben | zurück |