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| News - Der große Project Test | |||||
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Schon als der Wavesport Project dieses Frühjahr in der Prototypen-Version getestet wurde stand fest, dass er den ZeroGravity auf keinen Fall ablösen würde. Der Project entstand als völlig eigenständiges Konzept, das trotz augenscheinlich vergleichbarem Design gravierende Unterschiede im Fahrverhalten aufweist. Welle: Bezüglich der Maße zählt der Project 52 mit seinen 1,85m zu den kürzesten Vertretern seiner Art. Im Verhältnis zur Bootslänge ist er relativ breit (63cm) und verfügt über eine ausgesprochen lange Wasserlinie (der Rocker setzt recht spät an). Die Kombination dieser Designmerkmale verleiht dem Project überdurchschnittliche Werte hinsichtlich Geschwindigkeit und Looseness, reduziert allerdings die Leichtigkeit des Bouncens. ![]() Besonders auf grünen steilen Wellen kommt dieses Plus an Performance hervorragend zur Geltung. Der Project surft, spint und bluntet bereits mühelos auf der Stelle, wo andere Kajaks noch Schwierigkeiten haben, sich überhaupt auf der Welle zu halten. ![]() Und je größer die Welle, desto beeindruckender das Potential. ![]() Allerdings reagiert er gelegentlich störrisch
auf den Versuch, Blunts auf den letzten Drücker im Wellental zu
starten. ![]() Eine große Stärke des Project sind radikale Manöver auf der Welle. Figuren wie der Air Blunt oder Pan Am lassen sich, einmal in der Luft, ausgesprochen leicht eindrehen und vor allem bei Moves wie dem Flip Turn oder Helix wird das Boot durch den explosionsartigen Pop (verursacht durch Geschwindigkeit und breites Unterschiff) förmlich in die Luft gewirbelt. ![]() Walze: In der Walze spielt der Project sein eigentliches Talent aus. Loops gehen vorwärts wie rückwärts einfach von der Hand. Durch das vornehmlich im Cockpit konzentrierte Volumen springt das Boot wie von selbst aus der Walze. ![]() Die Tatsache dass loopstarke Stummel beim Cartwheel an Qualität einbüßen ist keine Überraschung. Auch der Project neigt in kleineren Walzen beim Cartwheel dazu unrund zu laufen, was allerdings durch eine neutrale Sitzposition kompensiert werden kann. ![]() Auf Grund des geringen Rockers, lässt sich der Project beim Cartwheel - im Gegensatz zu vielen anderen Butt Bouncern - sehr präzise ansetzen. ![]() Zwar liegt er nicht ganz so stabil auf der Kante wie vergleichsweise schmalere Freestyle Kajaks, doch kann er die Breite des Unterschiffs durch die kurze Bootslänge ausgleichen und steht somit anderen Konkurrenten bei Moves wie dem Splitwheel oder Tricky Woo in nichts nach. Flachwasser: Wer den Winter über gerne im Schwimmbad verbringt, der findet im Project ein gutes Boot für den Zero-to-hero, Party Trick oder auch einfach nur den Flachwasser Cartwheel. Sogar ohne Strömung schneiden die Enden mühelos ins Wasser. Beim Flachwasser Loop kommen dem Project wieder die kurze Bootslänge sowie extreme Volumenverteilung und der daraus resultierende Pop sehr zugute. Allerdings muss man sich beim Stall, dem Balancieren des Bootes auf der Spitze, an eine gewisse Instabilität gewöhnen. ![]() Innenausstattung: Der Project gibt also nicht nur auf Wellen und in Walzen ordentlich Gas, er besticht auch durch eine - wie bei Wavesport üblich - sehr bequeme und schnell justierbare Innenausstattung. Die mit Reißverschluss versehenen Hip Pads machen das Ausfitten des Bootes zum Kinderspiel und für die Fußstütze ist genügend Schaum vorhanden. Sowohl die weit nach innen gezogenen Schenkelstützen als auch die Sitzanlage sind mit Hilfe des beigefügten Schraubenziehers leicht zu verstellen und individuell anzupassen. Die getestete Version stellt die mittlere von drei Größen dar und ist für Personen von etwa 70 bis 80kg konzipiert. Fazit: Chefdesigner Robert Peerson hat mit dem Wavesport Project erneut ausgesprochen gute Arbeit geleistet. Obwohl er sich besonders für die Freestyle Moves der neuesten Generation eignet brauchen sich auch Spielboot-Einsteiger nicht davor zu fürchten. Kaum ein anderes Boot auf dem Markt bietet für Welle und Walze zugleich derart ausgewogene Fahreigenschaften vereint mit der nötigen Gutmütigkeit. ![]() Weitere Bilder gibts in der Galerie sowie auf Doubleyouess.com. Dort können ausserdem ein paar hübsche Videoclips vom Project auf der mächtigen Garberator Welle am Ottawa bewundert werden. Testspots: Kuchl, Eisbach, Kraftwerkswalze,
Floßgasse |
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