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News - World Cup Augsburg  
   

Nach dem ersten der drei Weltcup Wettkämpfe im Kajak Freestyle in Prag zog ein großer Tross mit allen Teilnehmern über die deutsche Grenze ins schwäbische Augsburg um sich in der zweiten Runde am Eiskanal zu messen.

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Nachdem zum Wochenanfang das schöne Wetter in Augsburg den kalten Prager Regen und den vergangenen Wettkampf vergessen ließ, zogen pünktlich zum Beginn der Vorläufe dunkle Wolken auf, um die Teilnehmer an den ernst des bevorstehenden Wettbewerbs zu erinnern. Die Contestwelle, von den Teilnehmern als 'Waschmaschine' bezeichnet, befindet sich im oberen Teil des Augsburger Eiskanals, der 1972 im Zuge der Olympischen Spiele erbaut wurde und schon 1995 als Austragungsort der Weltmeisterschaften im Kajak Freestyle diente.Mit starkem Schaum im mittleren Teil und viel Wasserdruck sind alle neuen Moves möglich und ließen  Spannung und hohe Punktzahlen erwarten.

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Simon loopt in der Waschmaschine

Obwohl sich in Prag Vize Weltmeister Peter Csonka durch den Sieg vor Nick Troutman und dem amtierenden Europameister Mathieu Dumoulin die vorläufige Führung im Weltcup sichern konnte. Wurde schon auf Tschechischem Boden die Stärke der aus Amerika angereisten Athleten deutlich. Mit spektakulären Läufen zeigte auch mehrmaliger Weltmeister Eric Jackson, dass er mit seinem vierten Platz vor Dustin Urban den Sieg im Gesamtweltcup noch nicht aus den Augen verloren hat.

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Europameister Mat Dumoulin in seinem Element

Ähnliche Platzierungen wie in Prag zeigten sich auch in den Viertel- und Halbfinalen am Augsburger Eiskanal. Überraschend weit abgeschlagen schied der deutsche Meister und Lokalmatador Daniel Krummreich leider schon währen der Qualifikationsrunden für die besten fünf Finalteilnehmer aus, während der Münchner Simon Strohmeier dagegen seinen Heimvorteil ausspielen konnte und mit dem dritten Rang den Finaleinzug schaffte.

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Seppi im Halbfinale

Bevor am Sonntag das Weltcupfinale alle Aufmerksamkeit auf sich zog, sorgte Samstag Nachmittag das Teva Pappbootrennen für ein außerordentliches Spektakel.

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Anfangs noch von grauen Regenwolken eingeschüchtert fanden sich pünktlich zum Pappbootfinale mit den ersten Sonnenstrahlen auch die meisten interessierten Zuschauer an der kräftigen Wasserwalze am Eiskanal ein. Alle Schiffe, die den unteren Teil des Eiskanals gemeistert hatten und nach wie vor schwimmfähig waren, versuchten sich nun am oberen, gefällstärkeren Teil des Kanals.

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Augenzeugen zufolge kenterte das professionell gefertigte Fahrzeug des TEVA Werkteams schon auf den ersten Metern der Qualifikationsstrecke und konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Nichtsdestotrotz ist es immer wieder interessant wie lange gut gebaute Pappboote den Walzen und Srömungsverschneidungen des Eiskanals trotzen, bevor sie letztendlich doch durchgeweicht von den zahlreichen Helfern aufgelesen und entsorgt werden.

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Nach diesem Spektakel, weiteren sportlichen Nebenveranstaltungen und einer abendlichen Feier mit traditionellem bayrischen Essen, zogen die Finalläufe aller Klassen und das erstmals wieder ausnahmslos schöne Wetter Sonntag Mittag eine große Anzahl Schaulustiger ans Ufer des Augsburger Eiskanals.

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Von den drei Läufen aller Starter wird jeweils der Beste gewertet um über den Sieger zu entscheiden.

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Judges und Kommentatoren

Dustin Urban (USA), der als fünfter aus dem Halbfinale als erstes starten musste setzte die Punktzahl für die Klasse der K1 Herren, die es für alle anderen vier zu schlagen galt. Peter Csonka (SVK) und Simon Strohmeier (GER) wurden beide vor Ablauf der Zeit aus der Walze gespült, konnten aber trotzdem mit Tricky Woos, Mc Nastys und Phoenics Monkeys hohe Punktzahlen erreichen.

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Simon im Finale

Eric Jackson (USA) spielte in seinen folgenden Versuchen seine ganze Wettkampfroutine aus und sicherte sich einen soliden dritten Platz, während Mathieu Dumoulin (FRA) seinen High Score aus den Vorläufen nicht mehr erreichen konnte und auf Rang fünf verwiesen wurde.

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In seinem allerletzten Lauf zeigte sich Dustin Urban in Topform und kletterte mit 817 Punkten auf Platz eins des Podiums und verwies Peter Csonka auf den zweiten Platz.

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Peter Csonka (2.), Dustin Urban (1.), EJ (3.)

Ergebnisse:

1. Dustin Urban (USA)
2. Peter Csonka (SVK)
3. Eric Jackson (USA)
4. Simon Strohmeier (GER)
5. Mathieu Dumoulin (FRA)
9. Seppi Stohmeier (GER)

Text: Simon
Bilder: Seppi und Simon

 
 
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