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Seppi Strohmeier - Lunatum - 1. Diagnose  

1. Diagnose:

Lunatumnekrose im fortgeschrittenen Stadium. Dabei kommt es auf Grund oftmals ungeklärter Ursachen zu Durchblutungs-
störungen des Mondbeins (Lunatum), welches dann in Folge dieses Versorgungsmangels nekrotisiert, d.h. der Knochen stirbt ab, weicht auf und bricht irgendwann in sich zusammen. Letztenendes verschieben sich die umliegenden Knochen und es kommt zur Arthrose der gesamten Handwurzel.

 

Das erschreckende an der Lunatumnekrose ist, dass sie ab einem fortgeschrittenen Stadium als unheilbar gilt. Und ebendiese Erkrankung des Handgelenks wurde bei mir anfangs von Orthopäden und Handchirurgen diagnostiziert.
Eine anschließende CT (Computertomographie) brachte eine deutliche Frakturierung des Mondbeins ans Tageslicht und so wurde ich als Studium IIIb, also kurz vor dem endgültigen Zerfall des Knochens, eingestuft.

Ärzte der renommierten Handchirurgie Harlaching legten mir daraufhin eine STT-Fusion als adäquate Operationmethode nahe. Dabei werden die Knochen Scophoid, Trapezium und Trapezoid miteinander verschraubt und somit das Handgelenk teilversteift. Leider bewirkt diese Belastungsverlagerung auf die Daumenseite des Handgelenks nur eine Verzögerung des Zerfallsprozesses und ein Fortführen meiner sportlichen Aktivitäten wäre nicht mehr möglich gewesen.

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