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Seppi Strohmeier - Lunatum - Operation  

Operation:

Diese Chance auf Heilung war es dann auch, die mich von der Notwendigkeit einer Operation überzeugte. Geplant war eine Entnahme des bereits nekrotisierten Knochenmaterials im Lunatum und Wiederauffüllung des Mondbeins mit Knochenspongiosa aus dem Beckenkamm. Zu guter Letzt sollten die einzelnen Frakturteile mittels einer von oben nach unten durch das Lunatum gehenden Schraube fixiert werden.

 

Die Art der Anästhesie, nämlich Vollnarkose, stand von vorneherein fest, da ja an Hand und Becken gleichzeitig operiert wurde. Etwa 2 Stunden nachdem ich aus dem Krankenzimmer in den OP gebracht worden war erwachte ich wieder an Ort und Stelle in meinem Bett. Die Operation war gut verlaufen, Knorpel offenbar noch gut erhalten und die Knochensubstanz des Lunatums in keinem allzu schlechten Zustand.

Nach 5 Tagen stationärem Klinikaufenthalt wurde ich mit einem dicken Gips entlassen, der erst nach 8 Wochen Ruhigstellung wieder entfernt wurde. Bis es soweit war hieß es Finger bewegen und Unterarm drehen, um neben einer guten Durchblutung auch wieder die alte Beweglichkeit zu erlangen.

 
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